PRESSESPIEGEL:

"Noch eine deutsche Band, die ihren Proberaum mit Fugazi- und Quicksand-Postern tapeziert hat. Da bewegt sich was. Motorengeräusch. Der Gurt ist stramm, der Sitz aufrecht, es kann los gehen. Endearment fahren entspannt über breit angelegte Landstraßen, hängen den Ellbogen aus dem Fenster, singen von einem "trip to the sun".
Plötzlich: Schleudertrauma! Sie steigen auf die Bremsen, schlingern durch die Kurve und kommen Zentimeter vor der Leitplanke zum Stoppen. Dann wird der erste Gang eingelegt, und das Spiel beginnt von vorne. Ähnlich wie Marr oder Lockjaw denken die Jungs aus Bielefeld und Köln gar nicht daran, nachvollziehbar oder gar berechenbar zu sein und durchsetzen ihre Melodien mit Hindernissen, Fallen und Stop-Schildern. Das macht es nicht gerade einfach, ihnen zu folgen. Aber auch spannend. Wenn "The City" volle 60 Sekunden lang hinhält, bevor es so richtig losgeht. Wenn das Titelstück den Illusionen ihre Unschuld nimmt. Oder wenn "Double Life" einen beachtlichen Text über eine erstaunliche Melodie bettet. Überhaupt, diese schlauen Lyrics: Sogar Songs namens "Immanuel Kant Is Dead" oder "Committing Cultural Suicide" funktionieren, tiefsinnig statt peinlich. Wenn der Front-Felix jetzt noch ein wenig das Singen übt und fürs nächste Album etwas mehr Struktur rausspringt, ist vor Endearment keiner mehr sicher."
(Visions)

ENDEARMENT machen Indierock , das sagen sie zumindest . Die Instrumentierung scheint klassisch : vier Saiten , sechs Saiten , Drums und dezent eingesetzte Samples versuchen hier auch nicht das Rad eckig zu erfinden . Und das ist gut so . Großartige Popsongs präsentieren uns die drei . Das Laut - Leise - Spiel , warme ruhige Passagen gehen in treibende , punkige über , reißen mich mit und werden Dich mitreißen . Melodien, gedacht sich als Ohrwürmer ins Hirn zu gravieren , catchy nennt man das wohl . Endearment fangen . Das Stichwort Emo wird geflüstert. Hymnenhaftigkeit trifft auf Rauheit die dafür sorgt , dass bei aller Eingängigkeit kein Platz für Eintönigkeit bleibt . In der Stimme schwingt Melancholie ebenso wie Trotz , das findet seine Entsprechung dann auch in den Texten , die sind emotional ohne sich dabei in Befindlichkeitsduseleien zu verlieren . Es ist politisches Angepißtsein mit dieser Welt in der man lebt welche in Frage gestellt wird . Dabei kommen ENDEARMENT ohne plakatives Manifestogehabe aus . Zerrissenheit , resultierend aus der Reibung zwischen kritischer Existenz und den bestehenden Verhältnissen jedoch nie das Gefühl vermittelnd daran zu scheitern , trotzig eben . Indierocksongs mit Inhalt ! Die aktuelle LP "We are the Factory" ist beim bandeigenen Label ENDEARING Records / Bielelefeld erschienen , die CD bei MEERWERT Platten / Hamburg .
(Tobias Schurig, Popup Messe)

Die mittlerweile dritte Scheibe der Bielefelder. Das Songwriting wirkt diesmal ausgereifter als auf dem Vorgöngeralbum. Zwischen ruhigen und rockigen Elementen pendelnder, leicht vertrackter Emo- bzw. Indiepop mit persöhnlichen und politischen Texten über Lebensinhalte etc...
Vorerst nur Vinyl in schwerer 180 gr Pressung, die CD erscheint dann im Mai.
(GREEN HELL)

Das zweite volle Album der ''Revolutionary Boygroup'' bringt uns 10 neue Songs, auf die die Beschreibung ''Emo'' perfekt passt. Die Jungs versuchen naemlich, uns durch ihre Musik und die sehr persoenlichen und intelligent kritischen Texte innerlich zu beruehren. Dabei beschraenkt man sich nicht stur auf einen Stil, haelt sich aber grob an leicht vertrackten und melodioesem Indierock. Im Vergleich zum Vorgaenger ''Voulez vous...'' sind die Stuecke ruhiger, ausgefeilter und melancholischer ausgefallen. Dennoch schafft es die Band auch diesmal wieder, in Songs wie ''Algebra'', ''Commiting cultural suicide'' oder ''We are the factory'' ihre Wut auf bestehende Missstaende zum Ausdruck zu bringen ohne laut und aggressiv zu werden. Sehr fett aufgemacht und auf 180gr. Vinyl. CD wird im Mai erscheinen. Darauf ist auch ein Videoclip.
(GREED RECORDS)

„...Von den frühen KARATE treiben sie ihre Akkordwellen bis zu Q AND NOT YOU und mittendrin ist noch Zeit für manches VAN PELT Zitat...“
(Persona Non Grata)

„...Ausgereiftes Songwriting und zwischen ruhigen und rockigen Elementen pendelnder, leicht vertrackter Emo- bzw. Indiepop mit sehr persönlichen und politischen Texten, machen das 3. Album der Bielefelder zu einem Geheimtipp...“
(Onetake Magazin)

„Endlich mal wieder eine Band, die etwas von guter Musik versteht: Endearment.

Mit ihrer neuen Platte, die den Namen „We are the factory“ trägt, wollen die 3 jungen Musiker aus Deutschland was erreichen und das schaffen sie auch.
Die Platte kann man nicht einfach in irgendeine Schublade stecken und das ist auch gut so! Den Stil der Band kann man zudem auch nicht einfach so beschreiben: Sie kommen mit einer guten Mischung aus Emo, Alternative, Rock und Punk daher, wobei man den Sound von Endearment mit Emo doch schon am besten beschreiben kann. „We are the factory“ kann sich durchaus sehen lassen: Nach jedem weiteren Hören der Platte gefällt einem die Platte immer mehr - und das ohne auch nur eine Minute langweilig zu wirken. Die Jungs sind vielfältig und das spiegelt sich auch in deren Musik wieder und zudem haben Felix, Mirco und Philipp Potential, was sie ja mit dieser Platte allemal bewiesen haben.
Ständig tauchen originelle Soundeffekte auf, die man so nicht erwartet, die aber dennoch in das Gesamtbild der Platte passen.
Kein Song ähnelt einen anderen und die klangvollen, schönen Melodien gehen schnell ins Ohr und man summt sie am Tage noch mehrmals unbeschwert vor sich hin. Obwohl diese Band ihren eigenen Stil hat, konnte ich mir bei einigen Songs den Vergleich mit Jimmy Eat World nicht verkneifen. An manchen Stellen wirkt die Platte etwas unausgereift, aber dennoch können sich Felix, Mirco und Philipp mit „We are the factory“ sehen lassen. Eingängige und schöne Melodien, gute Texte, passende Stimme und gute Musik machen die Platte eben aus. Ihre Vielfalt stellen sie auch mit dem Song „Le Vin Rouge“: Sie haben sich hier nur auf ihre Instrumente konzentriert und somit ist ihnen ein schöner, melodischer Song zum Schluss gelungen.
Wenn die Jungs weiterhin so arbeiten und so gute Texte schreiben, dann werden sie mit Sicherheit noch einige Erfolge zu verzeichnen haben.

Fazit: Es ist eine gute Platte, die die Jungs aus Deutschland hier vorgelegt haben. Mit „We are the factory“ könnten Endearment es schaffen, einige Leute für Emo zu begeistern.

Es ist also eine Platte, die nicht nur im CD-Regal von Emo- und/oder Endearment- Hörern stehen sollte.
(12 von 15 Punkten)“
(Bizarre Radio)

„Neues Album der Band aus Bielefeld. Ihr kennt Endearment nicht? Kein Problem, ich kannte sie bis heute auch noch nicht. Und das ist seltsam, schließlich sind die drei Jungs mittlerweile seit unzähligen Jahren unterwegs und veröffentlichen hiermit ihre bereits dritte Platte.
Zehn Songs sind es geworden, und die sind wirklich erste Sahne. Das hier ist vertrackt und dennoch straight, das hier ist ruhig und dennoch Rock und das ist vor allen Dingen immer melodisch. Wenn ich das jetzt Emo-Pop nenne gibt's bestimmt Ärger, aber das würde schon ganz gut passen.
Referenzen gefällig? Wie wäre es mit Hillside? Get Up Kids? Rival Schools? Helmet? Passt natürlich alles nur an einigen Stellen, und zeigt auch wiederum wie eigenständig und undefinierbar Endearment sind.
Gesungen wird in Englisch, textlich ist man auch mal dagegen, singt was stinkt und zeigt sich philosophisch. Schön auch, dass die Instrumente beherrscht werden denn das ist bei der Flut an Releases heutzutage nicht
immer der Fall. Tolles Songwriting, super Produktion und schönes Artwork! Daumen hoch und demnächst auch gerne mal live.“
(Triggerfish)

„Ok, ich wollte schon immer mal mit einer Namensdefinition beginnen! Endearment heißt „Zuneigung“, zumindest nach dicdata.de, „We are the factory“ die dazugehörende Platte. Mal schauen, ob ich eben jene Zuneigung finde. Als erstes sticht das Cover ins Auge, schön reduziert, minimalistisch, ein blockhaftes Gebäude in schwarz-weiss gehalten, mit viel Freiraum, großzügig gelayoutet (ich bin nun mal eine MedienDesign-Sau, jegliche Unbeschwertheit in dieser Hinsicht ist schon lange verlorengegangen...). Keine Platte, bei der man schon beim ersten Blick erkennt, um was für Musik es sich handeln könnte. Aber definitiv ein Kandidat für einen Coverkauf! Ich hätte jetzt mal auf „Postrock mit langen, ruhigen und sphärischen Parts mit Spannung zum emotionalen gitarrengewittervertonten Ausbruch“ getippt. Damit wäre ich zwar falsch gelegen, aber nur teilweise. Denn Spannungsspiele sind ein stetiger Wegbegleiter von Endearment. Am Anfang ist also nun „crash kids“... kurzes Motorengeräuschintro und schon sind wir da. Auf den ersten Blick ein angepunkter solider Rocksong, den man eher in die Schublade MelodyCore ablegen könnte. Mit Betonung auf „solide“. Aber damit hätte man zu voreilig geurteilt, denn kaum sind wir bei Track 2 angelangt, wirft dieser die zurechtgelegte Theorie von der melancholischen Lalala-Sonnenschein-Core-Band mal so eben komplett über den Haufen. Die Gitarren erinnern mich plötzlich an Melodien vom Schlage frühe Notwist und generell überzieht eben so eine gewisse irgendwie vertraute Atmosphäre die restlichen Songs. Immer ein bisschen klagend und Missstände aufzeigend, aber gleichzeitig mit dieser Hoffnung auf bessere Zeiten, auf Verständnis, auf Erkenntnis und Einlenken. Hoffnung, die im Hintergrund ab und an vorbeihuscht, irgendwann anhält, verweilt, um dem Hörer ins Ohr zu flüstern. Alles wird gut. Irgendwann. Diese Atmosphäre wird durch genau richtig platzierte Rhythmuswechsel, gerne auch mal vertrackt, aber nie zu intellektuell aufgesetzt wirkend, und eben oben genannte laut-leise-Dynamik-Parts auf die Spitze getrieben. Dazu ein Sänger, der öfters eher sprechend erzählt und nörgelt, um dann seinen Emotionen freien Lauf zu lassen, rauszurotzen, was ihn beschäftigt; so geschehen z.B. bei „immanuel kant is dead“. Nach dem eher zu plakativgeratenen titelgebenden „We are the factory“ bin ich schon komplett ins Zuneigungsuniversum abgetaucht. Und das soll sich auch nicht mehr ändern, denn ab „committing cultural suicide“ haben sie mich fest in der Hand. Ab jetzt gibt es nur noch persönliche Highlights bis zum Ende der Platte. Und das Ende! Genau! „Nun lasset mich vom Ende berichten“: Komplett instrumental gehalten steht „le von rouge“ als Sinnbild für die Stimmung und Atmosphäre des gesamten Werks. Grandios bittersüße - von einer Art Xylophon unterstützte - Gitarren treffen auf ihre krachenden großen Brüder, dann die erlösende Stille. „Ein schönes Ende“ möchte man denken, wenn man schon zur Anlage wandelt, um wieder auf die Play-Taste zu tippen. Zumindest bis man die Ruhe vor dem Sturm erkennt. Und auch dieser spiegelt das Anliegen von Endearment wieder: Aufrütteln, aufwecken, hier sind Leute, die etwas sagen möchten. Und es auch tun. Verpackt in sozialkritischen, abstrakten, vor allem politisch engagierten Texten. Diese Einstellung wird durch Songtitel wie „a piece of peace“, „israel“ oder obenangeführtes „committing cultural suicide“ nur bestärkt. Sie wären zwischen ‚31Knots’ und ‚Sometree’ sehr gut aufgehoben. Musikalisch wie auch von der Einstellung her. Intelligenter Indie-Rock mit einer guten Portion Emo eben. Achja, um noch mal mit der MedienDesign-Sache zu kommen: „crash kids“ ist auch als Video auf der CD enthalten... Also PC angeworfen und den PC-Song auch sehen! Volle Bedienung für die Sinne!
(Noisy Neighbours Magazin)


„Auf dem kleinen und mir bis dato unbekannten Hamburger Label Meerwert ist dieses Album erschienen. Und oft sind es ja die kleinen Dinge im Leben, die uns besonders erfreuen. So auch in diesem Fall.Endearment machen Indierock mit Kopf und Herz. Das hört sich irgendwie ein wenig nach emo an, ist es vielleicht auch. Ich bitte dies aber jetzt nicht zu verwechseln mit der Heulsusen-Mucke zu der sich der Begriff in den letzten Jahren entwickelt hat. Denn davon sind die drei Bielefelder weit entfernt. Die Musik von Endearment hat Ecken und Kanten und glänzt durch eine nicht zu dick auftragende Produktion. Untermalt wird der Sound der Band noch von Orgel-Klängen, Samples und anderen Instrumenten oder Sounds, die aber nie zu weit in den Vordergrund treten und beim ersten Durchlauf stellenweise sogar Gefahr laufen, überhört zu werden.“Auch textlich dreht es sich alles andere als um das gern verwendete Thema "boy meets girl". Endearment lassen sich antreiben, von der Wut im Bauch, die wohl jede(r) von uns ab und zu verspürt und verarbeiten sie in ihren Texten, ohne dabei aber mit dem berühmten erhobenen Zeigefinger zu kommen. Songtitel wie Immanuel Kant Is Dead, We Are The Factory oder Commiting Cultural Suicide sprechen wohl für sichAls Bonus enthält die CD noch ein Video zu Crash Kids. LP
gibt es auch, die erscheint allerdings auf dem bandeigenen Label Endearing Rec, auf dem auch die bisherigen Veröffentlichungen der Band erschienen sind“
(Kasino Royal)


…”Endearment may be considered as an emo core band, although they are more varied in their work than what you hear in the opener. The melodic, even sometimes postrock sound appears on several tracks (Double Life, The City), although there is a angrier side of Endearment, too (Algebra, Committing Cultural Suicide, We Are The Factory). But don't expect Endearment to become truly aggressive. Especially the kind of guitar playing which often reminds me of The Cure doesn't let any room for brutal passages in the songs. The sound is very original and suitable for fans of indie pop and melodic emo punk…”
(Disagreement / Radio Ara)

„...Eine komische Mischung aus Spannung und Weihnachtstischatmosphäre zauberte das Präsent, das als LP im hauseigenen Label und als CD in der Meerwert-Qualitätsschmiede erscheint... Keine musikalische Gegenaufklärung, sondern antigerman Popmusik, die mit einem Faible für Marx und Adorno auch ohne die gerade hippen Vulgarisierungstendenzen ins Presswerk ging. Geliefert kamen alsdann zehn catchy Emosongs plus Musikvideo, die sich mit satten Melodien in die Gehörgänge tapen...“
(Beatpunk Magazin)

„...Zum Glück blieb es nicht bei einmal hoeren, die brennt. Der Gesang erinnert mich irgendwie an alte Weezer Platten. Die Musik erinnert mich an peters (ne nette Band aus Luebeck von der ihr noch hoeren werdet). Indie-pop würde ich auf ein Konzertplakat schreiben...“
(Straight From The Heart Mag.)

„Noch eine gute deutsche neue Platte. Sollte das ein Trend sein dieses Jahr? Kaum möglich, denn Endearment gibt es nicht erst seit gestern. Auf dem höchst schlichten, schwarz-weissen Cover ein Siemens-Nixdorf Gebäude, das den Plattentitel sehr eindringlich illustriert. Auf der Rückseite des Covers findet man einen Detailausschnitt des Gebäudes und die Songtitel (englisch). Diese Art von Layout prägt auch auf deren Homepage, die durch Grautöne im Bunt des weltweiten Netzes angenehm auffällt. Endearments Musik wird allerortens unter Emo eingeordnet; wenn ich mir aber bei den Tratschtanten von www.emopunk.de ein Bild mache, was sich in diesem künstlich geschaffenen Genre alles so tummeln soll, kann ich feststellen, dass Endearment damit nichts zu tun haben (wollen). Ernsthafte Musik, melodisch und vertrackt, tatsächliches Engagement, eigenartige Gitarrenarbeit, die viele Fäden aufnimmt und auch wieder fallen lässt. Sehr guter Sound, sehr guter Gesang. Musik, die einer eigenen Logik folgt. Tip!“
(Drachenmädchen Fanzine)

"...Endearment machen verhaltenen bis kraftvollen Indierock, liefern bisweilen
gute Texte und soltlen euch zum Kauf motivieren. Meine Lieblingsstücke:
A Piece of Peace und Le Vin Rouge..."
(Übersteiger Nr.69)

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