PRESSESPIEGEL:

 

Also gehen wir mal davon aus, dass sich atomwaffen in den händen von terroristen befinden. wahrscheinlich. dann müsste man schon ziemlich schnell bruce willis haben. oder herrn bredtmann ( www.meerwert.org , label). oder HERR NEUMANN. also die siebeninch von dem. herr neumann. welt retten. heisst die nämlich. und tut die. welt retten, ok, beine breit:
atom and his latte indiepoppen sich mit iro und bier durchs synthikamasutra. vorwärts und mit auge. duesenjaeger haben ihren herbstbassisten und seine stimme alleine losgeschickt, um beute zu machen. zu recht. wer es melancholisch mag, wird sich hier wieder finden. das ist sie: the new wave of german alleinunterhalter. ankucken, ist sehr schön!
(OX FANZINE)

Viel Melodie und Stil auf einem lausigen Rechner! Diese schöne Single ist nun schon ein paar Tage raus, dennoch sollte sie an dieser Stelle noch einmal Beachtung finden. Herr Neumann, das ist der Sänger der Osnabrücker Band duesenjaeger. Das erkennt man auch direkt am Gesang, dennoch hat dies hier musikalisch nicht allzuviel mit Düsenjäger zu tun.
Ein bißchen aber schon. Unterschiede fallen sofort beim Tempo der Songs auf. Alles eher im langsamen Midtempo Bereich, mit gut eingesetzten E-Drums, und viel Melodie und Stil. Aufgenommen wurden die 4 Songs anscheinend bei Herrn Neumann in der WG auf einem lausigen Rechner. Das kann mittlerweile fast jeder, und das Ergebnis lässt sich sehen. Alles selbst einspielen kann dagegen wohl eher nicht jeder. Auf jeder Seite dieser Single befinden sich zwei Nummern, textlich sehr persönlich und konstruktiv. Herr Neumann wartet auf den Aufbruch, darauf dass sich bald etwas ändert. Bester Song meiner Meinung nach „Schillderwald”, das wird diesen Frühling / Sommer mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal laufen.
Für alle Freunde von But Alive und den Boxhamsters auf jeden Fall mal wert reinzuhören. Die ersten beiden Songs kann man sich auf www.meerwert.org dann auch gleich schon mal anhören! Gibt's bald eine LP?
(TRIGGERFISH)

Ich gebe zu, ich bin voreingenommen, denn HERR NEUMANN aka Tobi Neumann (nicht zu verwechseln mit einem Hamburger DJ gleichen Namens) aka Duesentobi (seines Zeichens Sänger und Gitarrist bei DUESENJAEGER) ist ein sehr guter Freund von mir, und das macht es mir nicht leicht, eine objektive Kritik zu schreiben. "Welt retten" ist die erste Solo-Veröffentlichung von HERRn NEUMANN und erscheint noch offiziell vor dem ersten DUESENJAEGER Album, das in wenigen Wochen auf dem Markt zu haben sein soll (erste Testpressungen machen schon die Runde). Doch wer nun denkt "welt retten" sei ein DUESENJAEGER Abfallprodukt, der irrt sich gewaltig. Alle vier auf dieser 7" enthaltenen Songs sind im Alleingang mit Gitarre und Drum-Machine aufgenommen und noch ein bisschen dezent auf dem heimischen Computer bearbeitet worden. Sozusagen ein reines One-Man-Homerecording-Ding. Musikalisch sind die Punk-Einflüsse zwar deutlich zu spüren, aber das paart sich mit der (so genannten) Hamburger-Schule und manchmal schillert sogar der Pop ein wenig durch. Bands wie "Kettcar", "Tomte", "Blumfeld", aber auch Klassiker wie "Wipers", "Dinosaur Jr.", "EA 80" und die "Boxhamsters" lassen grüssen. Vor allem textlich und auch stimmlich erinnert mich HERR NEUMANN immer wieder an Junge von "EA 80". Highlight der Single ist "Schillderwald" (schreibt man wirklich so), ein Punk-Pop-Kleinod, das sich mit der politischen Befindlichkeit hier in Deutschland, speziell in Hamburg auseinandersetzt. "welt retten" ist erschienen auf dem neuen Hamburger Label Meerwert und ist über Mailorder wie Green Hell oder My Ruin zu beziehen, oder einfach auf das nächste DUESENJAEGER Konzert gehen, duesentobi hat immer ein paar Singles dabei. ( Smilo )  
(ELEKTROLURCH)

(meerwert/03) 4 Solo Songs des Herrn Neumann, den ihr vielleicht schon als Sänger der tollen DUESENJAEGER kennt. Hier hat er sich mit seiner Gitarre vor den rechner gesetzt und mit Hilfe dessen und einem Drumcomputer 4 schöne Lofi Songs aufgenommen, die hiermit jedem Kenner von LATTEKOHLERTOR, CLICKCLICKDECKER, KETTCAR, TOMTE ans Herz gelegt seien. Der Song ?Schillderwald„ ist ein richtiger Hit! (cr)
(PLEASURE SYNDICATE)

Klasse Debüt-7„ von Düsenjäger Bassist/Sänger Tobi Neumann. 4 punkige Trash-Popperlen, im Computer (mit dezenter Elektronik) nachbearbeitet. Kommt direkt aus Osnabrück, könnte aber in Hamburg entstanden sein. Ich habe da Blumfeld im Kopf, der Gesang ist aber rauher, punkiger, direkter, hat schöne Melodien parat, auch Sprechgesang. Musikalische Erziehung durch Dinosaur Jr., Wipers, EA80 und Boxhamsters. Indiepunk vom Feinsten mit tollen deutschen Texten. Sehr empfehlenswert! Auf dem neuen Hamburger Label Meerwert.
(GREEN HELL)

Es gibt viele Soloprojekte, aber hier läuft uns eins über den Weg, das diesen Namen wirklich verdient hat. Tobias Neumann, eigentlich Sänger und Bassist der Hamburger Band Düsenjäger, nimmt das mit dem "Solo" nun wirklich überraschend ernst. Seine Vinyl-EP, die er einfach als "Herr Neumann" veröffentlicht hat, hat er jedenfalls alleine auf die Beine gestellt. Das verdient schon Anerkennung. So kommen die vier Songs auf "Welt retten" alle sehr Lo-Fi daher, aber gerade das macht die Scheibe sympathisch. Ob man wiederum den politischen Touch der Texte von "Popmusik als Waffe" oder "Schillderwald" nun mag sei jedem selber überlassen. Musikalisch erinnern diese beiden an Tomte, beziehungsweise Kettcar. Hier hört man die Herkunft dieser Platte am deutlichsten.
Den besten Song hebt sich Herr Neumann allerdings für den Schluss auf. "Sonnig Youth" erinnert nicht nur vom Titel sondern auch musikalisch an Sonic Youth. Aber halt auf hamburger Art.
(LAUT UND RAUS)

4 songs by Tobias Neumann (DUESENJAEGER), singing & playing all instruments, including exlectronics. Best described as the missing link between german bands like BOXHAMSTERS, TOMTE and CONSOLE!
(XMIST)

Debut des Düsenjäger-Frontmannes Tobi, das ein wenig an Lattekohlertor oder Clickclickdecker erinnert. Ein Mann, 5 Instrumente, 4x Singer/Songwriter-Trash-Pop mit viel Punk Appeal und einem Schuß Elektronik, dazu geniale Titel wie "der Schwitzebär im Minusland", "Popmusik als Waffe" oder "sonnig Youth"... außen schönes Cover, innen gute Texte ohne Pathos, aber gegen die Verhältnisse.
(FLIGHT13)

Das Solo-Debut von Tobias Neumann, dem Sänger der Band Düsenjäger. Und wer Düsenjäger kennt, weiss, dass ihn hier einiges an Tiefgang und Nachdenklichkeit erwartet. Irgendwo zwischen Punkrock, guter Pop-Musik, Elektronik und Songwriting, oder besser: Trash-Pop mit Punkappeal. Vier wunderbare Lieder, frei von Pathos und Peinlichkeit, immer mitten im Leben, immer direkt gegen die Verhältnisse und immer großartig. Die konsequente Weiterentwicklung von Punk zur Ein-Mann-Kapelle, auf einer Stufe mit Größen wie Bernd Begemann oder (passender) Lattekohlertor / Clickclickdecker und doch immer noch tief verwurzelt im Punkrock der heutigen Zeit. Ganz schwer zu beschreiben und wirklich eine ganz großartige Scheibe!
(TWISTED CHORDS)

Der Herr Neumann mag die deutsche Sprache und hat zu Hause am Computer mit seiner Gitarre, einem Drumcomputer und allerlei Synthie-Effekten vier verspielt primitive, aber herrlich sympathische Gitarren-Popsopngs eingespielt, die sich ''Der Schwitzbaer im Minusland'', ''Schillderwald'', ''Popmusik als Waffe'' und ''Sonnig Youth'' nennen und die neben schoenen Melodien auch sehr schoene Texte haben. Freunden von deutschen Bands wie TOMTE und MUFF POTTER duerfte diese 7inch ideal reinlaufen. Ein mehr als gelungenes Werk, Herr Neumann!
(GREED RECORDS)

4 Songs, Stromgitarre, Bass und der 500 MHZ Rechner. Sehr schöne Heimaufnahmen mit Charme und Hirn. Vergleiche? Lattekohlertor, clickclickdecker und Console müssen her halten. Top-Produkt.
(MY RUIN)

Man denkt bei den traurigen Alleinunterhaltern ja zunächst an verwirrte Eigenbrötler, die ihre schlaflosen Nächte am Vierspurgerät verbringen und tagsüber auch niemanden sehen wollen. Ob die Herren Ha- und Neumann, deren erste Sieben-Zoll-Veröffentlichungen das aufstrebende Meerwert-Label nun jenen offeriert, die glauben, ihre Verlorenheit mit dem Erwerb vieler kleiner Platten verwinden zu können, ähnlich insomnisch sind wie die vielen Ebenbilder von überall auf der Welt, bleibe offen. Tagelöhner des Unglücks scheinen sie nicht zu sein, auch wenn die Texte nun wirklich keine Lustigkeiten transportieren. Die eigene Zerrissenheit und die der Liebe, der Stumpfsinn der Mitmenschen: die Dinge eben, die sich niemals ändern werden. Musikalisch ist das durchaus wertvoll. Herr Neumann, der bei der Göttinger Punkgruppe Duesenjäger Bass spielt und singt, bestreitet hier die rockigere der beiden Platten. Der Gesang lässt sofort an Guz denken, aber die Gitarren sind eher Wipers als Aeronauten.

"»Das Glück ist uns nur vorstellbar in der Luft, die wir geatmet, unter den Menschen, die mit uns gelebt haben. Es schwingt, mit anderen Worten in der Vorstellung vom Glück... die Vorstellung der Erlösung mit.« (Walther Benjamin)

Irgend sowas wird sich wohl auch Herr Neumann gedacht haben, als er seiner Platte den Titel »Welt retten« gab, um mit einer musikalisch verabreichten Dosis Wohlgefallen die Emanzipation auf den richtigen Weg zu bringen. Bescheiden und angenehm unaufdringlich beginnt er dieses Werk, nachdem die kleine Nadel mit der schwarzen, drehenden Scheibe Kontakt aufgenommen hat: mit schlappen vier Songs zum guten Leben – das ist wie Mofafahren bei Hochwasser oder wie Tiefseemuscheln gegen Nasenbluten. Klingt interessant aber auch irgendwie bekloppt.
Herr Neumanns ironisch rausgepulter Messianismus ist letzteres nicht. »Welt retten« erzählt von den Menschen, die mit uns gelebt haben, dem Zwang zum Mitmachen und dem Leiden an den Verhältnissen. Vielleicht muss man unter diesen Vorzeichen auch »Popmusik als Waffe« hören, ein Song, bei dem jedoch auch gegen Ende nicht feststeht, ob hier dem Subversionsmythos Pop z.B. mit der ironischen Brechung des Titels ein Ellenbogen in die Milz gerammt, oder doch das Ende der Poplinken bedauert werden soll, die Musik als adäquaten Hebel für Gesellschaftskritik verstand bzw. sie als schlechthin links deklarierte. Zeilen wie »Popmusik ist alles / Popmusik als Rache / Popmusik für alle / Popmusik als Waffe« oder »Ich hab Dich längst als Geisel genommen / doch Du hast nichts bemerkt« legen jedenfalls die erste Interpretation nahe. Aber selbst auf die Gefahr hin, mich zu irren, gelingt die kulturelle Aneignung derart perfekt, dass mir auch ein dem entgegenstehendes Ansinnen den Song nicht mehr vermiesen könnte. Der ist fantastisch. Schluss. Aus.
Lieber ein paar Takte zur Entstehung der 7'', die in gewisser Weise nicht der »gewöhnlichen« entspricht, wurde die Musik doch in der Abgeschiedenheit von Herr Neumanns Wohnzimmer (dem alten und dem neuen) ins Leben geküsst und auch dort für die Ewigkeit festgehalten. Abgesehen vom Feinschliff aus mischen und mastern ein wahres Homerecording-Monster also, bei dem einem die Gewissheit unterkommt, dass Popmachen so schwer nicht sein kann und der Lichtkegel der Technik so weit strahlt, dass man fast selbst eine Sonnenbrille braucht. Dass Pop nicht mehr einer teuren Gitarre, eines Proberaumes oder Studios bedarf, kummuliert in der Erkenntnis, dass die eigene Platte allenfalls noch so weit entfernt ist, wie das Bett vom Computer. Dass so etwas durchaus hin- und mitreißend klingen kann ohne zwanghaft im Dilletantismus zu verenden, singt einem Herr Neumann in seinen vier Liedern straight ins limbische System."
(BEATPUNK MAGAZIN)

 

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